Maria Klein-Schmeink MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin

Gesundheit

Schriftliche Frage zur Schließung Medizinischer Zentren

Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung zu drohenden bzw. bereits erfolgten Schließungen Medizinischer Zentren, die in Zusammenhang stehen mit der Beendigung der Zahlung von Zentrumszuschlägen, nachdem der GKV-Spitzenverband die durch die Bundesschiedsstelle festgesetzte Vereinbarung gemäß § 9 Abs. 1a Nr. 2 KHEntgG zur Konkretisierung der besonderen Aufgaben nach § 2 Abs. 2 Satz 2 Nr. 4 KHEntgG (Zentrumsvereinbarung) im September 2017 gekündigt hat (vgl. https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/pressemitteilungen_und_statements/pressemitteilung_599680.jsp) und was gedenkt sie dafür zu tun, dass gerade solche Zusammenschlüsse von Fachkliniken, deren wegweisende Arbeit impulsgebend war für die Etablierung des Zentrumsgedankens im deutschen Gesundheitswesen – etwa die Münsteraner Allianz gegen den Krebs (MAgKs), ein deutschlandweit einmaliger Zusammenschluss von zehn Tumorzentren über Trägergrenzen hinweg – ihre hochspezialisierte Patientenversorgung angesichts nun akut drohender Finanzierungslücken (vgl. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/80612/Streit-um-Krebszentren-Deutsche-Krankenhausgesellschaft-warnt-vor-Finanzierungsluecke) fortführen können?

Antwort der Bundesregierung

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