Maria Klein-Schmeink Abgeordnete im Deutschen Bundestag

Münster und Region

Maria Klein-Schmeink warnt vor Sorglosigkeit im Umgang mit Corona-Ansteckungsrisiko

Die direkt gewählte Münsteraner Abgeordnete Maria Klein-Schmeink warnt vor Sorglosigkeit im Umgang mit dem Corona-Ansteckungsrisiko. "Insbesondere Ungeimpfte müssen damit rechnen, sich zu infizieren, das ist angesichts der hohen Inzidenzen sehr wahrscheinlich. Jedem muss klar sein, dass die Intensivstationen bereits jetzt stark beansprucht sind, niemand kann wollen, dass dringende Eingriffe verschoben werden müssen, weil die Stationen durch Corona-Patienten blockiert sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern und Arztpraxen leisten seit vielen Monaten Enormes und sind am Limit, ersparen wir Ihnen durch achtsames Verhalten einen weiteren harten Winter. 

Wir sind alle die FFP2 Masken leid, aber sie sind ein einfach zu hantierender, effektiver Schutz in Räumen und in größeren Menschenansammlungen. Schutzregelungen sind jetzt im Herbst und Winter wichtiger denn je. Die Delta Variante ist im Vergleich zur letztjährigen weitaus infektiöser. Die Impfung schützt nicht hundertprozentig vor Infektion aber bietet einen sehr guten Schutz gegen einen schweren Verlauf." Dies gelte aber weitaus weniger bei den älteren, hochbetagten oder vorerkrankten Menschen, die eine geringere Immunantwort bilden. Deshalb rufe sie insbesondere diese Gruppen auf, sich nachimpfen zu lassen und im Alltag die Schutzregeln wirklich zu beachten. Klein-Schmeink bittet die Ärzteschaft, die ja für das Auslaufen der Impfzentren gekämpft habe, darum, nun ihren Patientinnen und Patienten zügig Termine einzuräumen. "Wir werden Druck machen, dass organisatorische Hemmnisse wie lange Bestellvorlaufzeiten für die Impfstoffe beseitigt werden. Wichtig ist, dass das Tempo für die Auffrischungsimpfung erhöht wird." Gegebenenfalls müsse man wieder extra Impfmöglichkeiten schaffen. 

Die Ampel-Parteien seien in engem Austausch, um über das weitere Vorgehen in den kommenden Wochen zu beraten. Dabei sei bereits vereinbart, dass die Notgesetzgebung ohne Parlamentsbeteiligung auslaufen soll.  Vielmehr würden nun gesetzliche Grundlagen für die weiterhin nötigen Schutzmaßnahmen über eine regelhafte Gesetzgebung mit Anhörungsrechten des Parlamentes geschaffen. 

 

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