Maria Klein-Schmeink
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In den letzten Jahren berichten die Krankenkassen immer häufiger über eine erhebliche Zunahme psychischer Erkrankungen. Die Zahl der Krankheitsfälle hat sich binnen eines Jahrzehntes mehr als verdoppelt. Ob psychische Erkrankungen heute schneller erkannt werden oder ob ein gravierender Wandel im Krankheitssprektrum stattgefunden hat, das lässt sich aufgrund fehlender aktueller Studien nicht hinreichend genau sagen. Die letzten repräsentativen Erhebungen zur psychischen Gesundheit der Bevölkerung wurden 1997/1998 durchgeführt.
Wir fragen die Bundesregierung nach der Häufigkeit psychischer Erkrankungen, die Kosten der Behandlung differenziert nach Versorgungsbereichen und die Ziele der Bundesregierung bei der Versorgung psychischer Störungen. Eine Antwort erwarten wir nach der Sommerpause.
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