Maria Klein-Schmeink MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin

Psychische Gesundheit

Die grüne Position

Der rasante Anstieg von Erwerbsminderungsrenten aufgrund psychischer Erkrankungen und die langen Wartezeiten auf ein Erstgespräch bei einem Psychotherapeuten, sind nur Beispiele, die den immensen Handlungsbedarf bei der Prävention und in der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen belegen. Dem stetig steigenden Bedarf an Psychotherapie und psychosozialer Unterstützung muss vor Ort Rechnung getragen werden. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der wohnortnahen ambulanten Hilfe bei persönlichen Krisen zu. Bei schweren Erkrankungen müssen mehr Möglichkeiten geschaffen werden, die Hilfsangebote zwischen ambulanter und stationärer Behandlung flexibler zu gestalten und durch mehr ambulante Krisenintervention und -begleitung stationäre Aufenthalte zu vermeiden. Psychiatrieerfahrene und Angehörige müssen einbezogen werden, Zwangsmaßnahmen müssen soweit wie irgend möglich vermieden werden.

Aktuelles

  • Schriftliche Fragen zur Kostenerstattung der Psychotherapie

    1. Wie erklärt die Bundesregierung den massiven Rückgang der Kosten für Erstattungen für Psychotherapie nach... > weiterlesen

  • Einigung auf Eckpunkte zur Weiterentwicklung des Entgeltsystems für Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP)

    Statement von Maria Klein-Schmeink zur heutigen Pressekonferenz des BMG zu den Eckpunkten zur... > weiterlesen

  • Asylpaket der Koalition verletzt Menschenrechte

    Das von der großen Koalition geplante neue Asylpaket verletzt aus Sicht der Münsteraner Bundestagsabgeordneten Maria Klein-Schmeink grundlegende menschenrechtliche Prinzipien. > weiterlesen

  • Unterbringung in der Psychatrie

    Ich bin froh, dass wir endlich über eine Reform der Unterbringung in psychiatrischen Krankenhäusern nach § 63 StGB diskutieren; denn der Änderungsbedarf ist groß und eine Reform schon lange überfällig. Die Zahl der Menschen, die auf Grundlage des § 63 StGB in psychiatrischen Krankenhäusern untergebracht werden, hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Oft sind sie jahrelang eingesperrt und mit Medikamenten "versorgt", ohne dass ein dementsprechendes Anlassverhalten dies rechtfertigen könnte. Häufig wird ihnen auf entwürdigende Weise viel länger die Freiheit entzogen, als dies bei einer strafrechtlichen Verurteilung wegen derselben Tat der Fall gewesen wäre. Eine Maßregel aber darf für den betroffenen Menschen nicht grundrechtsverletzender sein als eine Kriminalstrafe. > weiterlesen

  • Stand der Weiterentwicklung des pauschalierenden Entgeltsystems Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP)

    Aktuell findet ein strukturierter Dialog mit Fachgesellschaften und Verbänden zum PEPP statt. In einer Kleinen Anfrage haben wir nach dem aktuellen Stand der Weiterentwicklung von PEPP gefragt. Wir werden den strukturierten Dialog weiter kritisch begleiten und uns für eine patientenorientierte Weiterentwicklung der Versorgungs- und Finanzierungsstruktur für Menschen mit psychischen Erkrankungen einsetzen. > weiterlesen

  • Refugio Münster - Wichtige Arbeit zur Stabilisierung von traumatisierten Flüchtlingen

    Bei einem Besuch der Beratungs- und Therapieeinrichtung Refugio Münster informierten sich Maria Klein-Schmeink und Sylvia Rietenberg (Ratsmitglied Grüne Münster) über deren Arbeit. > weiterlesen

  • Psychotherapeutische und psychosoziale Versorgung von Asylsuchenden und Flüchtlingen verbessern

    Menschen, die in Deutschland Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen, können im Krankheitsfall nicht einfach... > weiterlesen

  • Psychotherapeutische und psychosoziale Versorgung von Asylsuchenden und Flüchtlingen verbessern

    Schon vor der großen Flüchtlingswelle gab es deutliche Defizite in der psychotherapeutischen und psychosozialen Versorgung von Flüchtlingen und Flüchtlingskindern hier in Deutschland. Das müssen wir erst einmal festhalten und es jetzt als ganz klaren Auftrag verstehen, die Situation wirklich zu verbessern. Es darf nicht sein, dass wir unsere Hilfe nur auf diejenigen beschränken, die länger als 15 Monate in Deutschland sind und eine sichere Bleibeperspektive haben. > weiterlesen

  • Suizidprävention verbessern und Menschen in Krisen unterstützen

    Wir haben im Jahr 10 000 Suizide, die statistisch erfasst werden - das sind mehr als doppelt so viele wie beispielsweise durch Verkehrsunfälle. Wir müssen uns klarmachen, dass sich täglich zwei Jugendliche das Leben nehmen und 20 es täglich versuchen, dass von den 10 000 Menschen ungefähr ein Drittel über 65 Jahre alt ist. Niedrigschwellige Hilfen - etwa die Angebote der Telefonseelsorge, etlicher ehrenamtlicher Krisenhilfen und anderer, eher psychologischer, manchmal auch anonymer Hilfsdienste - müssen wir ausbauen. Das darf nicht der Zufälligkeit von durch Spenden organisierter Initiativen überlassen bleiben. Außerdem müssen wir die Angebote der psychologischen, psychotherapeutischen und psychiatrischen Krisenhilfe so zugänglich machen, dass diese Menschen sie auch wahrnehmen, dass sie sich nicht aus Furcht vor einer Psychiatrisierung, einer Zwangseinweisung und all dem, was in diesem Kontext im Raume steht, anders entscheiden, sondern diese Hilfen selbstverständlich annehmen, und das frühzeitig. > weiterlesen

  • Suizidprävention verbessern und Menschen in Krisen unterstützen

    Viele Menschen, die sich bspw. aus Verzweiflung, Vereinsamung oder fehlender Wertschätzung selbst töten wollen, suchen Hilfe. Häufig bekommen sie diese Hilfe nicht oder finden sie nur sehr schwer. > weiterlesen