Maria Klein-Schmeink MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin

Finanzierung

Die grüne Position

Die gesetzliche Krankenversicherung ist nach wie vor ein Solidarsystem, das ohne die Stärksten auskommen muss. Durch die schrittweise Zusammenführung der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung in einer Bürgerversicherung wollen wir die Gerechtigkeitsdefizite des dualen Versicherungssystems beheben. ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen sollen künftig wieder gleich viel beitragen und der Bundeszuschuss verlässlich gesamtgesellschaftliche Aufgaben wie die beitragsfreie Mitversicherung der Kinder finanzieren.

Aktuelles

  • Schriftliche Fragen zum Risikostrukturausgleich

    Geht die Bundesregierung davon aus, dass das Bundesversicherungsamt (BVA) über eine ausreichende Datengrundlage verfügt, damit der „Wissenschaftliche Beirat zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs“ beim BVA, entsprechend des im Erlass des BMG vom 13.12.2016 erteilten Auftrags, die Folgen relevanter Vorschläge zur Veränderung des Morbi-RSA empirisch abschätzen kann oder plant sie weitere gesetzgeberische Maßnahmen um diese Datengrundlage zu schaffen und insbesondere die Erhebung oder Zurverfügungstellung von sozi-ökonomischen Daten, der Regionalmerkmale, sowie Daten für die Bereiche Krankengeld und Auslandsversicherte zu ermöglichen? > weiterlesen

  • Geldanlagen der Gesetzlichen Krankenversicherung: Keine Investitionen in krankmachende Produkte

    Es ist der gesetzliche Auftrag der Krankenkassen, die Gesundheit ihrer Versicherten zu fördern, in allen Belangen ihres Handelns. Dazu gehört auch die Aktienanlage. Es ist nicht akzeptabel, dass die Bundesregierung auf der einen Seite den Krankenkassen erlaubt in Aktien zu investieren, aber auf der anderen Seite nichts dafür tut, dass die gesetzlichen Krankenkassen ihre Rücklagen dabei nicht in Aktien von Unternehmen investieren, die krankmachende Produkte herstellen oder anderweitig der Gesundheit schaden. > weiterlesen

  • Rede im Bundestag: Psychiatrische und psychosomatische Versorgung

    In der Tat, dieses PsychVVG ist eines der besseren Gesetze der Koalition. Wir haben Schlimmeres verhindert. Sie haben mit den stationsersetzenden Leistungen kleine Schritte für die Verbesserung der Versorgung im stationären Bereich möglich gemacht. Aber eines haben Sie nicht geschafft: Sie haben nicht die Versorgung insgesamt anders aufgestellt. Sie sind nicht die große Aufgabe, die wir längst hätten erledigen müssen, angegangen, eine sektorübergreifende, durchgängig am Bedarf der Person orientierte Versorgung zu ermöglichen > weiterlesen

  • Fairen Wettbewerb der Krankenkassen ermöglichen - MorbiRSA weiterentwickeln

    In unserem Antrag fordern wir die Bundesregierung auf, im ersten Schritt zügig die für die Evaluation des MorbiRSA und dessen Weiterentwicklung benötigte Datengrundlage verfügbar zu machen. Im zweiten Schritt sollte auf dieser Grundlage eine unabhängige Evaluation in Auftrag gegeben werden, die den MorbiRSA überprüft und Vorschläge zu dessen Weiterentwicklung auf ihre Wirkungen hin untersucht. > weiterlesen

  • Faire Wettbewerbsbedingungen in der gesetzlichen Krankenversicherung

    Die gesetzlichen Krankenkassen unterliegen als Anstalten des öffentlichen Rechts der Rechtsaufsicht. Diese... > weiterlesen

  • Griff in Gesundheitsfonds perfides Wahlkampfmanöver

    Es ist unlauter und perfide, die Versorgung von Flüchtlingen als Grund für den Griff in den Gesundheitsfonds vorzuschieben. Mit diesem vorgezogenen Wahlkampmanöver will die Große Koalition einen spürbaren Anstieg der von ihr zu verantwortenden Zusatzbeiträge vermeiden. > weiterlesen

  • Zusatzbeiträge abschaffen!

    Bis 2017 werden etliche Kassen Zusatzbeiträge von bis zu zwei Prozent nehmen müssen. Die Beitragsbelastung der... > weiterlesen

  • Statement von Maria Klein-Schmeink zur Berichterstattung über Mehrkosten für Krankenkassen durch Flüchtlinge

    Die aktuelle Debatte über Mehrkosten für die Krankenkassen durch Flüchtlinge führt in die Irre und entspricht... > weiterlesen

  • Beitragsparität in der gesetzlichen Krankenversicherung wieder herstellen

    Noch nie zuvor war die durchschnittliche Beitragsbelastung für Versicherte in der GKV höher als jetzt. Ohne Gesetzesänderung wird sich das in den nächsten Jahren weiter fortsetzen. > weiterlesen

  • Lasten und Kosten fair teilen ‒ Paritätische Beteiligung der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber an den Beiträgen der gesetzlichen Krankenversicherung

    Die durchschnittliche Beitragsbelastung für Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung ist auf dem höchsten Stand ihrer Geschichte, und wird auch in den kommenden Jahren weiter erheblich ansteigen. Diese Kosten müssen über steigende Zusatzbeiträge vor allem die Versicherten aufbringen. Wir fordern deshalb eine faire Lastenverteilung der Kosten zwischen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern einerseits sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern andererseits. > weiterlesen