Maria Klein-Schmeink MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin

Gesundheit

Sparen für schwere Zeiten

Wenn selbst die TK mit den höchsten Reserven sich kaum traut, ihre Beiträge für ihre Versicherten zu senken, hat sie die anstehenden Ausgabensteigerungen in der gesetzlichen Krankenversicherung bereits fest im Blick und spart für schlechte Zeiten. Klar ist: bis 2017 werden die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Zusatzbeiträgen von 1,4 bis 2 Prozent des Gehalts rechnen müssen. Denn die Arbeitgeberbeteiligung hat die Koalition beim heutigen Stand festgefroren. Zudem werden die Kassen auf den zunehmenden Kostendruck mit Leistungskürzungen reagieren, um im Preiswettbewerb zu bestehen. Die Versicherten haben also gleich doppelt das Nachsehen.

[Beitrag im WDR Fernsehen vom 12.12.2014 dazu ansehen]

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