Maria Klein-Schmeink MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin

Gesundheit

Die grüne Position

Eine gute und für jeden unabhängig vom Geldbeutel zugängliche gesundheitliche Versorgung ist ein hohes Gut und ein zentraler Baustein der öffentlichen Daseinsvorsorge. Viele Menschen können sich heute durch den medizinischen Fortschritt und bessere Lebensverhältnisse über ein langes Leben mit vielen gesunden Lebensjahren freuen. Durch eine solidarische und gerechte Finanzierung  wird es auch in Zukunft gelingen die Kosten im Gesundheitswesen abzusichern.

Doch Solidarität bedeutet mehr: noch immer hat ein Fünftel der Bevölkerung durch soziale Benachteiligung eine deutlich geringere Lebenserwartung und erheblich höhere Gesundheitsrisiken. Besonders Kinder und Jugendliche brauchen einen guten Start in ihren Lebensweg. Deshalb ist es so wichtig endlich mehr Geld für Gesundheitsförderung und Prävention in den Alltagswelten bereitzustellen.

In der Ausgestaltung unseres Gesundheitswesens zählt heute oft mehr der Blick der Leistungsanbieter und der Kostenträger als der von Patientinnen und Patienten oder Pflegebedürftigen.  Das muss sich ändern. Die Versorgung bei Krankheit und Pflegebedarf gehört zum alltäglichen Leben, deshalb sollten sie leicht zugänglich  und weitgehend vor ort organisiert und gesteuert werden. Gerade für junge Familien, ältere oder pflegebedürftige Menschen ist es wichtig, dass  gesundheitliche, pflegerische und soziale Angebote Hand in Hand gehen.

Vieles im Gesundheitswesen ist außerdem weitgehend intransparent, der Zugang zu verständlichen Informationen oft Mangelware. Darum wollen wir für mehr Selbstbestimmung,Transparenz und Mitgestaltungsmöglichkeiten sorgen.

Aktuelles

  • Finanzierung GKV

    Übergabe Unterschriftenliste "Paritätische Finanzierung" an den Ausschuss für Gesundheit

    Zur heute Morgen stattfindenden Übergabe von Unterschriftenlisten durch die Katholische Arbeitnehmerbewegung... > weiterlesen

  • Schriftliche Fragen

    Schriftliche Frage zur Finanzierung von Sprach- und Kulturmittlern bei medizinischen Behandlungen

    Welche Schlüsse zieht die Bundesregierung aus dem Urteil des OLG Köln vom 9. Dezember 2015 zur Arzthaftung bei... > weiterlesen

  • Pressestatement

    Pflege muss größeren Stellenwert erhalten

    Wir Grünen fordern schon lange verbindliche Personalbemessungsstandards für die Pflege im Krankenhaus. Das, was von der Koalition in Berlin vorgestellt wurde, reicht nicht aus. > weiterlesen

  • Alex-Talk: "Straffällig - schuldunfähig und dann?"

    Am 14. März diskutiere ich mit Prof. Dr. Dieter Seifert, dem ärztlichen Direktor der Christopherus Klinik für Forensische Psychatrie der Alexianer in Amelsbüren über die Ursachen der Straffälligkeit und den gesellschaftlichen Stellenwert forensischer Patienten. > weiterlesen

  • Pressestatement

    Fasten: Für jeden etwas anderes

    Jedes Fasten ist eine freiwillige Entscheidung und birgt die Chance, neue Erfahrungen zu machen, jenseits der Alltagsgewohnheiten. Dass es sich nicht um eine Pflicht zum Verzicht handelt ist selbstverständlich. Dass nicht jeder überhaupt aufs Auto verzichten kann, weil er sonst nicht zur Arbeit käme, auch. > weiterlesen

  • Rede im Bundestag

    Rede im Bundestag: Heil- und Hilfsmittelversorgung

    In der Tat, Politik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit. Das ist ein guter Ansatz. Diesen Ansatz haben wir mit vier Anträgen zu unterstützen versucht. In diesem Sinne: Wir haben noch viel Potenzial, die Wirklichkeit unter dem Aspekt zu betrachten, wie eine patientengerechte und -orientierte Versorgung ermöglicht werden kann. > weiterlesen

  • Endlich gibt es Verbesserungen bei der Hilfsmittelversorgung

    Endlich hat die große Koalition auf Druck von Patientenverbänden und grünen Initiativen den Bedarf für Leistungsverbesserungen bei der Hilfs- und Heilmittelversorgung erkannt. Trotzdem bleibt noch viel auch für eine bessere Versorgung behinderter Menschen zu tun. > weiterlesen

  • Geschlechtergerechte Versorgung fängt beim Gesundheitsbericht an

    Frauen und Männer sind unterschiedlichen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Wir brauchen eine geschlechtssensible Gesundheitsberichterstattung, um Präventions- und Versorgungsbedarfe von Frauen und Männern zu identifizieren. > weiterlesen

  • Interview: Mehr Personal in der Pflege

    Wenn vier von fünf Pflegekräften in der stationären Altenpflege das Gefühl haben, dem eigenen pflegefachlichem Anspruch nicht mehr gerecht zu werden, muss man diese Sorge ernst nehmen – gerade vor dem Hintergrund, dass die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbergriffs dazu führen wird, dass künftig mehr Menschen Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung haben. > weiterlesen

  • Rede im Bundestag: Patient*innen in den Mittelpunkt

    Es ist nicht das erste Mal, dass wir über die Unabhängige Patientenberatung sprechen, und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir noch häufiger darüber sprechen müssen. Man muss den Finger in die Wunde legen und sagen: So kann es nicht weitergehen. Der Einzelne mit seinem konkreten Behandlungs- und Fragebedarf, seinem Bedarf an psychosozialer Beratung, an rechtlicher Beratung bleibt auf der Strecke. So darf das nicht weitergehen. > weiterlesen