Maria Klein-Schmeink MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin

Kleine Anfrage

Mögliche gesundheitliche Schädigungen durch Duogynon und Cumorit

Das Medikament Duogynon wurde von der Schering AG seit den 50er-Jahren bis in das Jahr 1981 in Deutschland vertrieben. Duogynon wurde vor allem als Schwangerschaftstest, aber auch zur Behandlung von Menstruationsstörungen eingesetzt. Bereits in den 60er-Jahren gab es Hinweise darauf, dass ein Zusam- menhang zwischen hormonellen Schwangerschaftstests und Missbildungen des Zentralnervensystems besteht. Im Jahr 1970 wurde der britische Schwanger- schaftstest Primodos (in Deutschland unter dem Namen Duogynon vertrieben) von den dortigen Behörden verboten. Die Indikation „Schwangerschaftstest“ wurde von der Schering AG daraufhin für Großbritannien, nicht aber für die Bundesrepublik Deutschland, gestrichen. Wir wollten wissen, warum.

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[Antwort der Bundesregierung]

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